Freitag, 16. Januar 2009

Samstag, 10. Januar 2209

Das erste, was wir nun brauchten, war ein Auto! Wir mussten nämlich eine Strecke von über 300Km zurücklegen. Christian und Melika haben bereits im Voraus ein Auto am Flughafen reserviert. Stefan und ich wollten das eher spontan erledigen. Leider sind aber nicht alle so spontan wie wir! Wir wollten die Automiete für 35 Tage cash bezahlen, doch absolut alle Autovermietungs-Agenturen reagierten folgendermassen: „You can only pay with a credit card!“ Zum Glück hatte weder Stefan, Mélika, Christian noch ich eine Kreditkarte. Dank der Vorreservation konnte Christian einen VW Chico ergattern. Unglaublich, aber wir alle vier zusammen quetschten uns samt Gepäck in diesen kleinen VW und fuhren los Richtung „White river“, wo Christian und Mélika ihr Unterkunft haben.
Diese fahrt war einzigartig. Wir mussten uns erst einmal daran gewöhnen, dass hier links-Verkehr herrscht und dass von allen Seiten überholt wird. Zudem regnete es zeitweise in Strömen, so dass wir fast keine Sicht hatten. Temperatur war etwa 20°C. (T.I.A!)
Mann kann es fast nicht glauben, aber hier in Süd Afrika trifft man unzählige Einheimische an, die an der Autobahn (Tempo 120) herumsitzen und diese sogar überqueren. Warnschilder auf Hauptstrassen signalisieren frei herumlaufende Tiere. Einmal mussten wir kurz Halt machen, damit ein par Kühe weiterhin Milch geben können ;-) (T.I.A!)
Irgendwann am Nachmittag trafen wir in „White River“ ein. Dieses Gebiet ist durch elektrisch geladene Zäune und Stacheldraht völlig von der Umgebung abgeschnitten. Eine sogenannte „gated community“, die an den Eingängen Barrieren hat und strengstens bewacht ist. (T.I.A!) Sie umfasst sehr viele Häuser, einen ganzen Golfplatz, einen Bach und kleine Waldstücke.
Wir suchten die Unterkunft von Mélika und Christian. Es ist ein schönes Bungaloo mit Küche, zwei Zimmern einem Sitzplatz und viel Rasen rundherum. Stefan und ich verbrachten unsere erste Nacht hier bei Ihnen. Es war noch eine zu grosse Strecke nach Hoedspruit.
Nach einem herrlichen Abendessen suchten wir eine geeignete Bar, wo wir erstmals die Sau raus lassen konnten (es blieb bei zwei, drei Drinks J).






































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